FREIWILLIGE FEUERWEHR
EHINGEN (DONAU)

Jeder Autofahrer kennt die Situation: Falsch abgestellte Fahrzeuge machen die Straße zum Nadelöhr, zugeparkte Ecken lassen einen kaum um die Kurve kommen und versperren zudem die Sicht. Was im normalen Straßenverkehr schon ärgerlich ist, behindert im Notfall Feuerwehr oder Rettungsdienste.

Wenn die Frauen und Männer der Feuerwehr zu einem Einsatz alarmiert werden, muss es schnell gehen. Leider kommt es immer wieder vor, dass Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge auf ihrer Anfahrt zum Einsatz durch parkende Fahrzeuge behindert werden. Dadurch geht wertvolle Zeit für die Rettung von Menschenleben verloren.

Die Fahrzeuge der Feuerwehr sind meist größer als andere Fahrzeuge. Die Größe und der Aufbau der Feuerwehrfahrzeuge haben Auswirkungen auf die Wendigkeit eines solchen Fahrzeugs im Straßenverkehr. Deshalb ist die Feuerwehr auf die Rücksicht anderer Verkehrsteilnehmer angewiesen. Speziell in Wohngebieten behindern jedoch parkende Fahrzeuge oft die Zufahrt.

In diesem Zusammenhang bittet Ihre Feuerwehr darum:

  • Halten Sie gekennzeichnete Freiflächen und Fahrwege für die Einsatzfahrzeuge immer frei.
  • Parken Sie nicht an Kreuzungen und Einmündungen.
  • Ihr Auto muss so geparkt werden, dass jederzeit Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr freie Durchfahrt haben.
  • Damit die Fahrzeugtüren geöffnet und die Fahrzeugbeladung entnommen werden kann, ist eine Mindestdurchfahrtsbreite von drei Metern nötig.
  • Blockieren Sie keine mit dem Zusatzschild „Feuerwehrzufahrt“ gekennzeichneten Zufahrtswege und Stellflächen. Entsprechend gekennzeichnete Rettungswege müssen immer freigehalten werden.
  • Halten Sie Hydranten auf den Straßen und Gehwegen frei. Unterflurhydranten erkennt man an den ovalen Schachtdeckeln mit der Aufschrift „Hydrant“. Parkt ein Auto auf diesen, kann die Feuerwehr kein Löschwasser entnehmen und muss den nächsten Hydranten suchen – das kostet viel Zeit.

Kamine ohne Schornstein werden immer beliebter. Einfach aufbauen und loslegen – so der Anschein. Doch der unsachgemäße Umgang kann enorme Gefahren mit sich bringen. Daher gilt vor Kauf und Betrieb eines Ethanol-Kamins: Sicherheit steht an erster Stelle!

Einen gemütlichen, wohlig warmen Kamin versprechen sogenannte Bio-Ethanol-Kamine. Das ist grundsätzlich auch nicht falsch, denn wo Feuer ist, ist auch Wärme. Allerdings entsteht beim Verbrennen des Ethanols Kohlenstoffdioxid und Wasser. Deswegen muss immer ausreichend gelüftet werden.

Die folgenden Hinweise sollen helfen, Gefahren durch Ethanol-Kamine zu vermeiden:

  • Informieren Sie sich am besten schon vor dem Kauf eines Ethanol-Kamins über mögliche Gefahren beim Umgang damit. Lassen Sie sich beim Kauf von einem Fachmann beraten.
  • Prüfen Sie grundsätzlich, ob offene Flammen in Ihrem Haushalt überhaupt einen sicheren Platz finden.
  • Wenn Ethanol oder andere brennbare Stoffe außerhalb des Kamins in Brand geraten, verständigen Sie in jedem Fall die Feuerwehr unter der europaweit gültigen Notrufnummer 112, bringen Sie sich und andere in Sicherheit und unternehmen Sie Löschversuche nur dann, wenn Ihnen dies ohne große Gefahr möglich ist. Das geht beispielsweise mit einem Feuerlöscher. Ist kein Feuerlöscher im Haus, kann eine schwere Baumwolldecke helfen, den Brand zu löschen. Besser ist eine spezielle Löschdecke.
  • Befüllen Sie den Kamin nicht, während dieser brennt oder noch heiß ist.
  • Befüllen Sie das Ethanol-Gefäß nie über die angegebene maximale Füllmenge hinaus. Füllen Sie den Brennstoff erst kurz vor dem Entzünden ein, da sich sonst erhebliche Mengen brennbarer Gase bilden, die zu gefährlichen Stichflammen führen können.
  • Nur Ethanol verwenden! Kaufen Sie möglichst reines und damit schadstofffreies Ethanol. Verwenden Sie in keinem Fall andere Brennstoffe!
  • Lassen Sie das Feuer nicht aus den Augen. Verlassen Sie insbesondere nicht Haus oder Wohnung, während der Kamin noch brennt. Gehen Sie auch nicht zu Bett, solange die Flamme noch nicht erloschen ist!
  • Sorgen Sie für ausreichend Abstand zwischen dem Kamin und brennbaren Materialen in der Wohnung.
  • Beim Verbrennen von Ethanol entsteht Wasser und Kohlenstoffdioxid. Das heißt, die Luft wird feuchter und schneller verbraucht. Lüften Sie daher ausreichend und regelmäßig.
  • Der Brennstoff gehört nicht in die Hände von Kindern.

Und wenn es doch einmal brennt: Rufen Sie die Feuerwehr über den Notruf 112!

Bei einem Besuch in der Feuerwache machte sich Oberbürgermeister Alexander Baumann ein Bild von der in diesen Tagen ausgelieferten neuen 30 Meter hohen Drehleiter für die Ehinger Feuerwehr. Bei dieser Gelegenheit bedankte er sich bei allen Feuerwehrleuten für Ihre Bereitschaft und für Ihren Einsatz den Mitmenschen in Ehingen und Umgebung bei Notfällen zu helfen.

Schneller als gedacht konnte die Ersatzbeschaffung für die bisherige Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Ehingen (Donau) bei der Firma Magirus im Ulmer Donautal abgeholt werden. Ursprünglich war die Auslieferung der neuen Drehleiter für das Jahr 2021 vorgesehen. Da ein entsprechendes Fahrgestell für die Drehleiter im Werk zur Verfügung stand, musste nur noch der fünfteilige Leitersatz aufgebaut werden.

Notwendig wurde die Ersatzbeschaffung der Drehleiter durch den bei den Einsätzen verursachten Verschleiß der mittlerweile 24 Jahre alten Drehleiter. Bei zahllosen Bränden, Sturm- und Rettungseinsätzen hatte die Drehleiter jahrzehntelang Ihren Dienst zuverlässig absolviert, bis nun die Zuverlässigkeit zu leiden begonnen hat. Immer öfter mussten technische und elektronische Störungen durch umfangreiche Reparaturen beseitigt werden.

Um einen zuverlässigen Einsatz und eine zuverlässige Verfügbarkeit der Drehleiter sicherzustellen, entschied sich die Stadtverwaltung zusammen mit dem Gemeinderat voriges Jahr die Ersatzbeschaffung der Drehleiter vorzunehmen. Die Landesregierung Baden-Württemberg gewährte zu den Beschaffungskosten in Höhe von rund 850.000 Euro einen Zuschuss von 254.000 Euro.

Breites Aufgabengebiet

Neben der Hauptaufgabe der Drehleiter, den sogenannten zweiten Rettungsweg bei höheren Gebäuden sicherzustellen und Menschen zu retten, kommt die Drehleiter auch bei größeren Bränden mit einem Wasserwerfer zum Einsatz. Hier können die Feuerwehrleute bis zu 2.500 Liter pro Minute auf ein Feuer abgeben. Auch mit der an dem Drehleiterkorb befestigten Krankentragehalterung können Patienten gerettet werden, wenn zum Beispiel das Treppenhaus einmal zu eng sein sollte oder der Patient nur liegend transportiert werden darf. Mit einem Anbaugerät an der neuen Drehleiter ist die Feuerwehr nun auch in der Lage, besonders schwergewichtige Patienten schonend retten zu können. Neben vielen weiteren Details und Funktionen rundet ein überarbeitetes Absturzsystem die neue Drehleiter ab, das die Feuerwehrleute sichert, wenn sie den sicheren Bereich des Drehleiterkorbes verlassen müssen.

Wendekreis ist deutlich kleiner

Eine weitere herausragende Eigenschaft der neuen Drehleiter ist die lenkbare Hinterachse. Mit dieser Hinterradzusatzlenkung verringert sich der Wendekreis der neuen Drehleiter deutlich und erleichtert so das Befahren von engen Zufahrten und Kurven. Aufgrund der Bedarfsermittlung zu Beginn der Beschaffung wurde festgestellt, dass bei den vergangenen Einsätzen mit der Drehleiter zeitaufwendig rangiert werden musste und sich währenddessen das Feuer auch mal in den benachbarten Dachstuhl durchbrannte. Auch bei den engen Gassen im Altstadtbereich sowie in der Innenstadt konnte die lenkbare Hinterachse bereits ihre Vorzüge bei der Vorführung voll ausspielen.

Umfangreiche Einweisungen stehen an

Um die Feuerwehrleute optimal auf den Einsatz mit der neuen Drehleiter vorzubereiten werden diese nun unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen von einem Multiplikatorenteam der Ehinger Feuerwehr in die neue Drehleiter eingewiesen. Die erfahrenen Ausbilder Michael Mouratidis, Daniel Jauer, Christian Gräter, Tobias Maier und Philipp Christ wurden bei der Herstellerfirma Magirus zwei Tage lang im Ulmer Donautal in das neue Gerät eingewiesen, um das Wissen an Ihre Feuerwehrkameraden weitergeben zu können. Aufgrund der umfangreichen und zeitaufwendigen Ausbildungen ist der Einsatz der neuen Drehleiter im Einsatzdienst für den kommenden Januar geplant.

Corona

„Normalerweise wird die Indienststellung einer neuen Drehleiter mit allen zusammen gebührend gefeiert. Auch sei geplant gewesen, einen Tag der offenen Türe zu veranstalteten, um die neue Drehleiter den Bürgerinnen und Bürgern vorstellen zu können. Leider kann dies alles aufgrund der allgemeinen Situation nicht stattfinden“, sagt Stadtbrandmeister Oliver Burget, der sich zusammen mit seinen Feuerwehrleuten darüber freut, wieder über ein zuverlässiges Rettungsgerät zu verfügen.

Oberbürgermeister Alexander Baumann wünschte zum Abschluss seines Besuches den Feuerwehrleuten, dass sie hoffentlich keine schlimmen Einsätze mit der Drehleiter haben werden und dass alle stets gesund und ohne Unfälle von den Einsätzen wieder zurückkommen.

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Ehingen wurde diese Woche das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug 10 (HLF 10) in Betrieb genommen. Das Fahrzeug ersetzt den Vorausrüstwagen (VRW), der seinen Dienst nun nach 27 Jahren beendet. Der Vorausrüstwagen diente jahrzehntelang dem schnellen Transport von hydraulischem Rettungsgerät, mit dem eingeklemmte Unfallopfer befreit werden konnten. Als Nachfolger steht der Einsatzabteilung Ehingen nun ein universelleres Fahrzeug zur Verfügung, das nicht nur bei Verkehrsunfällen eingesetzt werden kann, sondern auch bei Bränden oder sonstigen technischen Hilfeleistungen.

HLF 10

Die Ersatzbeschaffung wurde gemäß dem Feuerwehrbedarfsplan umgesetzt und steht der Feuerwehr auch insbesondere bei zeitgleich stattfindenden Einsätzen zur Verfügung. „Mit dieser Ersatzbeschaffung wird unseren Feuerwehrleuten ein Einsatzmittel an die Hand gegeben, mit dem wir hoffentlich vielen Bürgerinnen und Bürgern in Ehingen und Umgebung helfen können, wenn sie Hilfe brauchen“, freut sich Stadtbrandmeister Oliver Burget über das neue Fahrzeug in der Feuerwache. Zu den Anschaffungskosten in Höhe von rund 550.000 Euro gewährte das Land Baden-Württemberg einen Zuschuss von 92.000 Euro.

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg möchte hiermit Hausfrauen und Hausmänner, Heim- und Handwerker gleichermaßen ansprechen.

Bitte merken Sie sich: Elektrizität ist einer der häufigsten Brandstifter, sie ist brand- und lebensgefährlich!

  • Nur Elektrogeräte mit dem VDE- oder GS-Zeichen verwenden. Arbeiten an Elektroleitungen und -geräten sind Sache des Fachmannes.
  • Elektrische Geräte beim Verlassen des Raumes abstellen, besser noch ausstecken (denken Sie dabei besonders an Bügeleisen, Herdplatten, Fritteusen, Toaster, Tauchsieder usw.)
  • Kabel und Stecker regelmäßig überprüfen.
  • Tauchsieder und andere Elektrowärmegeräte möglichst mit Schutztemperaturbegrenzer und auf feuerfesten Unterlagen benützen.
  • Heizgeräte nur mit Sicherheitsabstand zu Möbeln und Gardinen betreiben.
  • Keine Sicherungen selbst reparieren.
  • Steckdosen nicht durch unzulässige Abzweigstecker erweitern.
  • Beim Auswechseln von Glühbirnen auf die richtige Watt-Zahl achten.
  • Bohren und Nageln in senkrechter oder waagrechter Linie zu Steckdosen oder elektrischen Schaltern ist lebens- und brandgefährlich. Ein Leitungssuchgerät hilft.

Brandrisiko Mehrfachsteckdosen!

Bei unsachgemäßer Verwendung oder bei mangelnder Qualität bergen Mehrfachsteckdosen große Brandrisiken. Die vor allem in Privathaushalten weit verbreiteten Steckdosenleisten können sich bei elektrischer Überlastung entzünden und damit zur tödlichen Gefahr werden.

Gefährlich wird es immer dann, wenn zu viele Geräte mit hoher Stromaufnahme an einer Steckdosenleiste angeschlossen sind. Heizlüfter, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Geschirrspüler oder Haushaltgrills gehören nicht an Mehrfachsteckdosen. Infolge einer Überlastung kann bei diesen Geräten Wärme entstehen, die schließlich einen Brand auslösen kann. Mehrfachsteckdosen sind auf eine Leistung von rund 3.000 bis 3.500 Watt ausgelegt, ein Heizlüfter liegt schon bei 1.500 bis 2.000 Watt.

Wichtig bei der Nutzung von Mehrfachsteckern ist, dass die Leiste nicht abgedeckt ist oder beim Betrieb in Kartons oder hinter Möbeln verschwindet. Auch dürfen Steckdosenleisten niemals hintereinander geschaltet werden. In Nassräumen wie Bädern oder im Spülbereich der Küche müssen Mehrfachsteckdosen grundsätzlich vermieden werden. Werden Strom durchflossene Steckdosen feucht oder läuft gar Wasser, beispielsweise aus einem tropfenden Wasserhahn, auf die stromführenden Teile, bedeutet das eine akute Brandgefahr.

Und wenn es trotz aller Vorsicht einmal brennen sollte: Alarmieren Sie die Feuerwehr über Notruf 112.

Grundsätzlich muss immer, wenn der Verkehr stockt, eine freie Bahn für Rettungsfahrzeuge geschaffen werden. Wichtig ist dabei, dass sie bereits bei der Annäherung im Rückstau gebildet wird.

Das Bilden der Rettungsgasse ist in der Straßenverkehrsordnung geregelt. Stockt der Verkehr auf Autobahnen und Außerortsstraßen mit wenigstens zwei Fahrtstreifen in einer Richtung, muss eine Durchfahrt für Einsatzfahrzeuge in der Mitte der Fahrbahnen gebildet werden. Wichtig ist dabei, dass zu den Einsatzfahrzeugen auch Abschleppfahrzeuge zählen.

So verhalten Sie sich richtig:

  • Rettungsgasse bereits bei beginnender Staubildung und stockendem Verkehr bilden. Steht der Verkehr, ist es manchmal nicht mehr möglich zu rangieren.
  • Die Rettungsgasse muss immer gebildet werden! Nicht nur bei einem Unfall.
  • Die Rettungsgasse wird bei einer zweispurigen Autobahn in der Mitte gebildet, d.h. die Fahrzeuge links fahren an den äußeren linken Rand und die Fahrzeuge rechts an den Rand des rechten Fahrstreifens.
  • Bei einer drei- oder sogar vierspurigen Autobahn wird die Rettungsgasse immer zwischen der linken und den mittleren Fahrbahnen gebildet.
  • Der Seitenstreifen darf für die Bildung einer ausreichend großen Rettungsgasse mit benutzt werden. Denken Sie immer daran, dass auch sehr große Einsatzfahrzeuge die Rettungsgasse durchfahren müssen.
  • Bei Bildung der Rettungsgasse unbedingt darauf achten, dass das Fahrzeug gerade steht und die Durchfahrt der Einsatzfahrzeuge nicht behindert wird.
  • Halten Sie eine Fahrzeuglänge Abstand zum Vordermann, um noch rangieren zu können.
  • Schalten Sie den Verkehrsfunk und das Navigationsgerät ein und beachten Sie die Durchsagen!
  • LKW sollten nur die rechte Spur befahren und nicht überholen.
  • Auch an einer roten Ampel sollte zudem in den Kreuzungsbereich ausgewichen werden, auch wenn dabei die Haltelinie überfahren werden muss. Mögliche Rotlichtverstöße werden bei solchen Situationen nach einer Prüfung durch die Bußgeldstelle nicht geahndet.
  • Allen anderen Kraftfahrern ist die Durchfahrt untersagt. Die Durchfahrt durch die Rettungsgasse durch Anhängen an ein Fahrzeug mit Sonderrechten ist verboten.

Wichtig: Wenn das erste Rettungsfahrzeug vorbeigefahren ist, die Rettungsgasse nicht wieder schließen!

Es können noch weitere Rettungsfahrzeuge folgen; auch nach einiger Zeit noch. Die Rettungsgasse so lange offen halten, bis der Verkehr wieder rollt!

Autofahrer, die jedoch künftig Rettungskräfte blockieren, müssen mit härteren Strafen rechnen. Wer keine Rettungsgasse bildet, den erwartet ein Bußgeld von bis zu 200 Euro. Kommt es zu einer weiteren Behinderung, Gefährdung oder Sachbeschädigung, kann es noch bis zu 120 Euro teurer werden. Zudem droht dem Autofahrer ein einmonatiges Fahrverbot.

Trockene Witterung, nicht nur im Sommer sondern auch im Frühjahr, erhöht erheblich die Gefahr von Bränden in Wald und Flur.

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg bittet daher alle Waldbesucher, während der trockenen und warmen Frühjahrs- und Sommermonate im Wald keine Zigaretten zu rauchen und kein offenes Feuer zu verwenden.

Auch auf das Grillen im Wald oder in Waldnähe muss verzichtet werden. Lassen Sie auch kein Glas oder Glasscherben im Wald liegen, denn dies kann wie ein Brennglas wirken und Waldbrände verursachen.

Häufig wird auch unterschätzt, dass auch im Frühjahr bei frühsommerlichen Temperaturen trockener Bewuchs oder Grasflächen in der Nähe von Feuerstellen in Brand geraten können. Darüber hinaus besteht durch Wind und Windböen die Gefahr, dass sich ein Feuer zusätzlich ausbreitet.

Wird ein Flächen- oder Waldbrand entdeckt, ist unverzüglich die Feuerwehr über den Notruf 112 zu informieren.

Geben Sie den genauen Ort des Brandes an oder warten Sie auf die Feuerwehr an einem gut beschreibbaren Ort in der Nähe, um sie von dort aus einzuweisen.

Ausflügler werden dringend gebeten, auf Waldwegen und Zufahrten zu den Wäldern nicht zu parken, damit die Feuerwehr bei der Anfahrt in die Wälder nicht behindert wird.

Der Deutsche Wetterdienst informiert auf seinen Seiten über den aktuellen Waldbrandgefahrenindex und den Grasland-Feuerindex auch für Ihre Region.

Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst sind bei jedem Notfall auf deutlich sichtbar angebrachte Hausnummern angewiesen, um den Einsatzort schnellstmöglich zu finden. Schlecht erkennbare Hausnummerierungen können im Notfall wertvolle Zeit kosten. Bei Noteinsätzen können einige Minuten Suche nach dem richtigen Haus schwerwiegende Folgen haben. Gut sichtbar angebrachte Hausnummern können daher Leben retten.

Nach dem Bundesbaugesetz ist jeder Eigentümer verpflichtet, sein Grundstück mit der von der Gemeinde festgesetzten Nummer zu versehen. Die Hausnummern müssen dabei von der Straße aus, in die das Haus einnummeriert ist, gut lesbar sein.

Wir empfehlen Ihnen daher:

  • Bringen Sie die Hausnummern gut lesbar und in einer Höhe von nicht mehr als 3 Metern an.
  • Die Nummern müssen auf der der Straße zugekehrten Seite des Gebäudes angebracht sein.
  • Die Hausnummern sollen unmittelbar über oder neben dem Gebäudeeingang angebracht werden.
  • Wenn sich der Gebäudeeingang nicht an der Straßenseite des Gebäudes befindet, soll die Hausnummer an der dem Grundstückszugang nächstgelegenen Gebäudeecke angebracht sein.
  • Bei Gebäuden, die von der Straße zurückliegen, können die Hausnummern auch am Grundstückszugang angebracht werden.
  • Unleserliche Hausnummernschilder sollten erneuert werden.
  • Bei der Gestaltung der Hausnummernschilder ist der Eigentümer in seiner Entscheidung frei. Abstrakte Nummerierungen, die zwar schmücken, aber ansonsten wenig nützlich sind sollten grundsätzlich vermieden werden.
  • Beispiele für schlecht sichtbare Hausnummern sind: verdeckte Nummern, Hausnummern mit der gleichen Farbe wie ihr Untergrund, schlecht sichtbare Anbringung (zu tief oder an der falschen Hausseite).

Deshalb: Prüfen Sie die Einsehbarkeit Ihrer Hausnummer!

Flackernde Lichter verbreiten in der dunklen Jahreszeit besinnliche Stimmung in der Wohnung. Wenn jedoch aus dem romantischen Kerzenschein ein richtiges Feuer wird, ist es ganz schnell aus mit der Besinnlichkeit. Die Feuerwehren appellieren an die Umsicht der Bürger, Feuergefahren zu minimieren.

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg möchte zum Beginn der Adventszeit zu einer besonderen Aufmerksamkeit im Umgang mit Kerzen und Adventsdekoration hinweisen.

  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.
  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen!
  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie ganz heruntergebrannt sind.
  • Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und ist dann umso leichter entflammbar – ziehen Sie solche Brandfallen rechtzeitig aus dem Verkehr.
  • In Haushalten mit Kindern sind elektrische Kerzen ratsam. Diese sollten den VDE-Bestimmungen entsprechen.
  • Achten Sie bei elektrischen Lichterketten – etwa auf dem Balkon – darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden.

Und wenn es doch einmal brennt: Rufen Sie die Feuerwehr über das Notruf-Telefon 112

Es ist geruch- und geschmacklos und schon wenige Atemzüge können zum Tod führen: Kohlenstoffmonoxid entsteht bei einem unvollständigen Verbrennungsvorgang. Es ist ein nicht ätzendes und nicht reizendes Gas und wird daher vom Menschen nicht wahrgenommen.

Kohlenstoffmonoxid kann ein Mensch nicht bemerken – es löst bei uns keine Warnsensoren aus wie etwa Erdgas, dem ein warnender Geruchsstoff beigemischt ist. Das Gas mit dem Kürzel CO bindet sich im Blut an die roten Blutkörperchen (Hämoglobin) und verdrängt dabei den Sauerstoff im Blutkreislauf. Nach wenigen Atemzügen kann dies bereits zu schweren Vergiftungserscheinungen und zum Tod führen. Schon im Verdachtsfall einer Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung muss schnell reagiert werden.

Häufig ist eine fehlerhafte Verbrennung in Gasthermen die Ursache von Unfällen. Aber auch das Grillen in geschlossenen Räumen und unsachgemäßer Umgang mit offenen Kaminen kann tödliche Gefahren mit sich bringen. Beim Rauchen von Shishas besteht zudem die Gefahr, dass bei der Verbrennung der Kohle ausreichend Sauerstoff fehlt und daher entsprechend viel Kohlenstoffmonoxid freigesetzt wird.

Eine weitere Gefahrenquelle ist das Betreiben von Gasstrahlern oder -pilzen in geschlossenen Räumen. Zudem setzen auch Verbrennungsmotoren Kohlenstoffmonoxid frei. Der Benzinrasenmäher oder die Benzinkettensäge sollte deshalb nie in geschlossenen Räumen repariert und dann ausprobiert werden.

Der Landesfeuerwehrverband gibt Ihnen folgende Handlungshinweise:

  • Nehmen Sie beim Betrieb gasbetriebener Geräte plötzlich auftretende Kopfschmerzen ernst – sie sind ein erstes Anzeichen für eine mögliche Vergiftung. Begleitet werden sie unter Umständen von einer Bewusstseinseintrübung.
  • Beim Verdacht des Auftretens von Kohlenstoffmonoxid verlassen Sie sofort den betroffenen Raum. Sofern möglich, sollte man die Fenster öffnen, um zu lüften.
  • Betreiben Sie Shishas nur in gut belüfteten Räumen oder besser nur im Freien.
  • Wenn es Ihnen ohne Eigengefährdung möglich ist, schalten Sie das möglicherweise verursachende gasbetriebene Gerät aus.

Nicht nur umsichtiges Handeln, sondern auch technische Vorsorge können dazu beitragen, Unfälle zu verhindern:

  • Ein wichtiger Beitrag zur Prävention ist die regelmäßige Prüfung der Heizungsanlage.
  • Verwenden Sie die Anlagen sachgemäß. Bei Etagenheizungen sind die Lüftungsschlitze der jeweiligen Türen der Gasthermen frei zu halten und nicht zu verstellen, sonst erhält die Anlage zu wenig Sauerstoff.
  • Es gibt mittlerweile Warnmelder, die ähnlich wie Rauchwarnmelder vor der Freisetzung von Kohlenstoffmonoxid warnen. Sinnvoll ist die Installation eines solchen Gerätes in der Nähe der Gastherme bzw. dem offenen Kamin. Erhältlich sind diese speziellen CO-Melder im Fachhandel.

Alarmieren Sie in jedem Verdachtsfall Feuerwehr und Rettungsdienst über die europaweit gültige Notrufnummer 112!

Alarmierungsstatus

Löschzug
I
Löschzug
II
Gruppe
I
Gruppe
II
Gruppe
III
Gruppe
IV

Einsatzstatistik

Gesamt 2021 192
THL 85 (44%)
BMA 40 (21%)
Brand 35 (18%)
Ölspur 19 (10%)
VU 13 (7%)

Stadt Ehingen (Donau)

Ehingen (Donau)

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